Gesetzlicher Auftrag der Frühen Hilfen

Das Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz aus dem Jahr 2011, in Kraft getreten am 1.01.2012, gibt den Rahmen vor, in dem die „Frühen Hilfen“ Reutlingen ihren konkreten staatlichen Auftrag erfüllen. Dieses Gesetz ist die Grundlage unserer Arbeit mit und für Eltern und Kinder.
Ziel ist es, das Wohl von Kindern und Jugendlichen zu schützen und ihre körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu fördern. Pflege und Erziehung sind das natürliche Recht der Eltern und ihre Pflicht. Die staatliche Gemeinschaft – hier die Bundesinitiative Frühe Hilfen – soll sie dabei unterstützen, damit die Eltern dieser Verantwortung besser gerecht werden können. Es geht auch darum, im Einzelfall Risiken für die Entwicklung von Kindern frühzeitig zu erkennen und eine Gefährdung zu vermeiden.

Unsere wesentlichen Aufgaben, die sich aus dem gesetzlichen Auftrag ergeben, sind Information, Beratung und Hilfe sowie Koordination von Angeboten. Das Ziel ist ein möglichst frühzeitiges, koordiniertes und multiprofessionelles Leistungsspektrum im Hinblick auf die Entwicklung von Kindern vor allem in den ersten Lebensjahren. Eltern sowie werdende Mütter und Väter sollen über Angebote im örtlichen Einzugsbereich bei Fragen der Schwangerschaft, Geburt und Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren informiert werden. Dazu wurden bundesweit flächendeckende Strukturen im Bereich der „Frühen Hilfen“ zur Zusammenarbeit der Leistungsträger und Institutionen im Kinderschutz geschaffen.

„Frühe Hilfen“ Reutlingen fördert diese Netzwerkarbeit im Landkreis Reutlingen durch die Koordination der unterschiedlichen Dienste wie Gesundheitsämter, Sozialämter, Schulen, Polizei- und Ordnungsbehörden, Krankenhäuser, Sozialpädiatrische Zentren, Frühförderstellen, Beratungsstellen, kirchliche und caritative Einrichtungen und Familienbildungsstätten. Das Netzwerk soll auch durch den Einsatz von Familienhebammen, Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und ehrenamtlich Tätigen gestärkt werden, wofür das Bundesfamilienministerium seit 2012 finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt hat.

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